Dorst & Bachtler: Chardonnay 2017
Nach der fulminanten Premiere des Dorst & Bachtler Chardonnay 2009, den finessenreichen 15er und 16er, kommt Jahrgang 2017. Auch dieses Jahr zeigt der Wein neben satter Fruchtfülle auch eine subtile Dichte. Vollreife Trauben, per Hand gelesen, wurden schonend gepresst, in ein neues Barriquefass gefüllt und über 7 Monate, also sehr lange vergoren. Nach 10 Monaten Ausbauzeit und sanfter Filtration wurde er in die Flaschen gefüllt. Die Nase zeigt Aromen, die an Mandarine, Mirabelle, Aprikose, etwas Bienenwachs und auch Frühlingsblüten erinnern. Auch eine kühle Mineralik spielt rein. Er kommt komplex auf die Zunge, fordert fast alle Geschmackspapillen heraus. Trockenfrüchte, Blütenhonig, Mandarine, Marille, etwas Zeder tun sich auf. Beispielhaft integriert er seinen Einfluß des Barriquefass', nicht vordergründig schmeckbar, nur im Hintergrund füllt er den Wein und verleiht ihm Länge und Nuancenvielfalt.
Chardonnay at its best.






Herkunft: Schiefer-, Sandsteinverwitterungsböden in der Südpfalz, Analyse: 13,5 %vol. alc.; 6,1 g/l Gesamtsäure; Lagerfähigkeit: bis 10 Jahre. Trinkempfehlung: 11-13 °C. So was Dekadentes wie Hummer Amoricaine oder Termidor wäre meine präferierte Speise dazu, er schmeckt auch zu anderen Schalentieren, wie Garnelen, Gambas, sofern man in diesem Falle ausnahmsweise mal auf Knoblauch eher verzichtet.  
- Nur 280 Flaschen, ab September verfügbar -